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Bremen, den 8. Februar 2010

Schnee führt zu Chaos auf Bremens Straßen

Verein Bremer Spediteure beklagt mangelndes Problembewusstsein des Senators
Es ist Winter und es schneit. Das ist beileibe nichts ungewöhnliches, auch wenn in diesem Jahr die Niederschläge etwas stärker als in den vergangenen Jahren ausfallen. Auf Bremens Straßen ging aber so gut wie nichts mehr. Der Verein Bremer Spediteure sieht darin einen Beleg, dass die Straßeninfrastruktur in Bremen schnell an ihre Grenzen stößt. Die Straßen werden nicht gestreut und selbst manche Hauptverkehrsstraßen werden nicht oder nur höchst unzureichend geräumt.
Simon Reimer, geschäftsführender Gesellschafter der Spedition BWG Reimer und Vorstand des Vereins Bremer Spediteure fordert: "Die Straßen als Lebensadern der Stadt müssen wieder uneingeschränkt befahrbar sein, insbesondere an einem Logistik- und Hafenstandort wie Bremen mit nationaler und internationaler Funktion." Eine Fahrt durch die Stadt und auf den städtischen Autobahnen dürfe keiner Reise mit ungewissem Ausgang gleichkommen! Reimer weiter: "Der Aufruf, nicht zu fahren, ist keine Lösung."
Der Verein Bremer Spediteure vermutet vor allem eine mangelnde Vorbereitung und organisatorische Defizite in der Verwaltung. Reimer dazu: "Bremen war bisher ein hervorragender Logistikstandort." Dazu gehöre aber auch, bei schwierigen Wetterlagen die Straßen frei zu halten und den Verkehr fließen zu lassen. "Der Notstand auf Bremen Straßen ist schlimm genug. Noch schlimmer ist, dass Herr Senator Loske ihn bagatellisiert. Sein Hinweis bei Radio Bremen, der ÖPNV funktioniere reibungslos, ist wenig hilfreich, denn der Güterverkehr wird nicht über die Straßenbahn abgewickelt."

Der Verein Bremer Spediteure fürchtet, dass das wirtschaftliche Leben in der Stadt zum Erliegen kommt, weil das Land Bremen seiner staatlichen Verkehrssicherungspflicht schon seit Wochen nicht mehr nachkommt.

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